Antidiskriminierungsstelle betreibt populistische Propaganda statt Aufklärung

Christine Lüders, die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, meint, der Bund der Historischen Schützenbrüderschaften müsse Homosexuelle bei Schützenfesten als Königspaar zulassen.

Leverkusen, 11. März 2012. Am 9. März 2012 veröffentlichte die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die Pressemitteilung "Lüders kritisiert Schützenverband für Umgang mit Homosexuellen":  

Hierzu veröffentlichte der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. am 11. März 2012 diese Presse-Information: 

Mit dieser Auffassung entspricht der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. Gemäß § 20 Absatz 1 Nr. 4 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz ist eine Verletzung des Benachteiligungsverbots nicht gegeben, wenn für eine unterschiedliche Behandlung wegen der sexuellen Identität oder des Geschlechts ein sachlicher Grund vorliegt. Das kann insbesondere der Fall sein, wenn die unterschiedliche Behandlung auf das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften, der ihnen zugeordneten Einrichtungen ohne Rücksicht auf ihre Rechtsform sowie der Vereinigungen, die sich die gemeinschaftliche Pflege einer Religion zur Aufgabe machen, unter Beachtung des jeweiligen Selbstverständnisses gerechtfertigt ist.

Nach dem Statut des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. besteht der Bund aus Schützenbruderschaften, Gilden, Gesellschaften und Vereinen, die sich zu einem im Geiste der Ökumene offenen Verband in der katholischen Kirche auf freiwilliger Grundlage zusammengeschlossen haben. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Köln unter der Register-Nr. 4219 eingetragen und vom Erzbischof von Köln am 24. August 2000 als katholischer Verband anerkannt worden.

Das ist die Haltung der Kirche zur Homosexualität:  

Die Äußerungen von Christine Lüders, der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes sind also populistische Propaganda. Damit ist niemandem gedient, vor allem nicht den Homosexuellen. Eine Aufklärung über die Rechtslage hätte die Glaubwürdigkeit der Antidiskriminierungsstelle unterstrichen.

Autor: Wilhelm Klumbies, D-41065 Mönchengladbach